Calcit

Harzer Mineralienseminar


35. Harzer Mineralienseminar

22.09. – 26.09.2014

wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Kurt Mengel, Dr. Antje Gebel, Dr. Wilfried Ließmann

Teilnehmer_innen im Hörsaal Einen Schwerpunkt des Mineralien­seminars bildet das Erlernen von Kenntnissen zur selbständigen Bestimmung von Mineralen anhand ihrer Eigen­schaften wie Strich­farbe, Glanz und Habitus. Dazu stehen umfangreiche, nach didaktischen Gesichtspunkten geordnete Sammlungen zur Verfügung. Darüber hinaus werden einfache chemisch-analytische Verfahren (Tüpfelproben) und der Umgang mit dem Lötrohr gezeigt. Mit der Einführung in die Polarisationsmikroskopie wird ein wesentliches Arbeitswerkzeug in der Mineralogie vorgestellt, das mittlerweile im Hobbybereich weitere Verbreitung findet.

Die Woche übergreifend wird der Blick auf die Alpen gerichtet. Welche Gesteine und Minerale kommen hier vor und was "erzählen" sie uns über die Entstehung dieses Hochgebirges? Ein Vortrag über typische metamorphe Minerale legt die Grundlage zum Verständnis für die dabei stattfindenden geologischen Prozesse.

Wie jedes Jahr wird es einen Vortrag zur aktuellen Situation der Endlagerung radioaktiver Stoffe geben. Weitere Themen sind Meteorite und ihre Minerale sowie spezielle Farberscheinungen von Mineralen. Eine Tagesexkursion, diesmal an den westlichen Harzrand, gibt Einblicke in die Geologie des Harzes.

Themen des 35. Harzer Mineralienseminars

  1. Meteorite Steine aus dem Weltall
  2. Mineralbildungen in metamorphen Gesteinen
  3. Spezielle Farberscheinungen von Mineralen
  4. Endlagerung radioaktiver Stoffe
  5. Einführung in die Polarisationsmikroskopie
  6. Mineralbestimmung nach äußeren Kennzeichen
  7. Der Bau der Alpen I (Gesteine)
  8. Einfache chemische Methoden der Mineralbestimmung
  9. Der Bau der Alpen II (Entstehung)
  10. Mineralienbestimmung nach Maß
  11. Ganztägige Busexkursion in den Westharz
  12. Besuch der Geosammlung der TU Clausthal
Site Meter Diese Seite wird gepflegt von Antje Gebel (antje.gebel(at)tu-clausthal.de) am
Institut für Endlagerforschung der TU Clausthal.